Wie erhöhe ich die ProduktivitÀt in meinem Team? 5 Tipps fÌr eine Steigerung der ProduktivitÀt!

6 Min. Lesezeit

👉 Die wichtigsten Fakten zusammengefasst:

Wie können wir besser werden? Eine Frage, die sich wohl die meisten Teams regelmÀßig stellen, ohne jemals die eine, richtige Antwort darauf zu finden.

Denn wenn das Teamwork bereits grundlegend funktioniert, weiß man oft erst mal nicht, wo man denn nun ansetzen soll.

ProduktivitÀt steigern

Egal, wie gut dein Team ist, ein paar Schrauben sind doch immer noch zu drehen und deswegen verraten wir dir heute 5 Tipps, um die ProduktivitÀt in deinem Team zu steigern und vor allem auch um sie hochzuhalten.

Was ist ProduktivitÀt?

Das Wort ProduktivitÀt ist – Àhnlich wie Effizienz – eine Beschreibung der Relation zwischen dem Ergebnis und der Leistung, die dafÃŒr erbracht wurde. Im Grunde beschreibt ProduktivitÀt also das VerhÀltnis zwischen dem Output und dem dafÃŒr erbrachten Input. Wer also mehr fÃŒr seine Arbeit bekommt, als er an Zeit und Energie investiert, arbeitet produktiv.

Wer „produktiver“ werden möchte, sollte aber auf jeden Fall darauf achten, sich nicht zu ÃŒberarbeiten. Denn viele Menschen denken, sie leisten erst dann gute Arbeit, wenn sie möglichst viel Zeit und Energie dafÃŒr aufwenden. Das kann hÀufig zu einem Burn-Out fÃŒhren und sollte unbedingt vermieden werden. Wichtiger ist es, klug und möglichst effizient zu arbeiten. Also: Mehr Output, als Input generieren.

5 Tipps zur Steigerung der ProduktivitÀt

  • Klare Ziele setzen und diese vordefinieren

Um seine Ziele zu erreichen, muss man diese auch erst einmal kennen. Das klingt selbstverstÀndlich, ist allerdings in vielen FÀllen nicht unbedingt der Fall. In einigen Teams wird starr jeden Tag „Daily Business“ gemacht, ohne sich ÃŒberhaupt darÃŒber im Klaren zu sein, worauf man denn eigentlich hinarbeitet. Zu wissen, was genau das Ziel ist, kann ein enormer Motivations-Booster sein. Außerdem bieten kleinere Ziele immer wieder ein „Licht am Ende des Tunnels“ fÃŒr Teams. Eine hilfreiche Methode zur Zielsetzung ist das OKR framework. Seit 1999 verwendet Google die Zielmanagementmethode, bei der es um sogenannte Objectives und Key Results geht. Hier werden sich regelmÀßig (meist vierteljÀhrlich) größere Überziele, die Objectives gesteckt, die durch dazugehörige SchlÃŒsselergebnisse messbar gemacht werden.

Hilfreich kann außerdem eine Definition of Done sein. Dabei geht es darum, im Vorhinein den „fertigen“ Zustand einer Aufgabe zu definieren. So werden unnötige Arbeiten vermieden und Erwartungen von Auftraggebern von Anfang an abgeklÀrt. Wenn ein To-Do seine Definition of Done erreicht hat, kann man sie getrost als „Erledigt“ bezeichnen und sich um das nÀchste kÃŒmmern.

  • Unnötige Meetings vermeiden

Nur wenig schadet der ProduktivitÀt und der Motivation mehr, als in einem unnötigen oder viel zu langen Meeting zu sitzen. Daher ist es – vor allem fÃŒr FÃŒhrungspersonen – enorm wichtig, hier einen Schritt zurÃŒckzugehen und sich ernsthaft zu fragen, ob denn das nÀchste Meeting wirklich notwendig ist, oder ob eine E-Mail nicht ausreichend wÀre. Außerdem ist es ratsam auch zu hinterfragen, ob all diese Personen auch wirklich dabei sein mÃŒssen.

Bevor das Meeting stattfindet, macht es oft Sinn, die Punkte, die zu besprechen sind bereits als Mail oder Nachricht zusammenzufassen und an die beteiligten Personen zu schicken. In einigen FÀllen können Fragen tatsÀchlich schon schriftlich beantwortet werden und das Meeting wird obsolet.

  • Meetings nur 15 Minuten (Timeboxen)

Ist ein Meeting nicht vermeidbar, sollte es getimeboxed werden. Das bedeutet, es gibt einen fixierten Zeitrahmen, in dem das Treffen abgehalten wird. Dieser darf nicht Ìberzogen werden. Bei den Agile Heroes bedeutet das: Meetings dauern nur 15 Minuten. Wer sich von Anfang an auf 15 Minuten beschrÀnken muss, hÀlt sich kurz und verfÀllt auch nicht in Small Talk. Du wirst Ìberrascht sein, wie viel innerhalb einer Viertelstunde besprochen werden kann. SelbstverstÀndlich muss man davor einen realistischen Zeitrahmen fÌr das jeweilige Thema vordefiniert haben. Nicht alles ist innerhalb von 15 Minuten klÀrbar.

Die Idee der 15 Minuten stammt aus Scrum’s sogenanntem Daily Scrum. Das tÀgliche Meeting darf nie lÀnger als 15 Minuten dauern und ist vom Team frei gestaltbar. Die Erkenntnis daraus: In einer Viertel Stunde ist viel möglich!

  • Klare Rollenverteilung

Es ist immens wichtig, dass jeder und jede im Team weiß, wer welche Rolle innehat. Nicht zu unterschÀtzen ist auch das VerstÀndnis der Rolle, die man selbst trÀgt. Denn so wissen Teammitglieder immer an wen sie sich mit welcher Art von Problem wenden können. Dadurch vermeiden sie unnötige und zeitfressende Kommunikationswege und auch Punkt 2 (Unnötige Meetings vermeiden) wird leichter möglich. Durch eine klare Rollenverteilung lassen sich Meetings auf das Nötigste reduzieren.

  • Die Möglichkeit auf Home Office

Zuletzt versetzte die Corona Krise uns alle vor den Schreibtisch zuhause. Das Home Office wurde zum Normalzustand und hat vielen Unternehmen bewiesen: So kann es auch gehen. WÀhrend einige Menschen gerne wieder zurÌck ins BÌro möchten, wÌnschen sich viele andere, doch immer zuhause bleiben zu können. Und diese Möglichkeit sollte gegeben sein!

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mehr und arbeiten motivierter im Home Office, als sie es vor Ort im BÌro getan haben. Sie sparen sich Zeit, indem Anfahrt und Heimfahrt obsolet werden und sind oft zufriedener, wenn sie beispielsweise mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin ihre Pause verbringen können. Den Personen, die produktiver und glÌcklicher im Home Office arbeiten, sollte diese Möglichkeit geboten werden.

  • WertschÀtzung! (Bonustipp!)

FÃŒr FÃŒhrungspersonen ist es unabdingbar, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu loben und seine WertschÀtzung auszusprechen. VergÃŒtung ist nÀmlich nicht nur im monetÀren Sinn zu verstehen – WertschÀtzung kann auch eine WÀhrung darstellen. Und die ist sehr wichtig fÃŒr Arbeitnehmer:innen. Wer sich von seinen Arbeitgebern ernstgenommen und geschÀtzt fÃŒhlt, arbeitet motivierter und leistet dementsprechend mehr. Dabei kann diese WertschÀtzung in Lob, aber auch in kleinen Geschenken ausgedrÃŒckt werden.

ProduktivitÀt kommt vom Arbeitgeber, sowie vom Arbeitnehmer

Wer möchte, dass ein Team produktiver arbeitet, muss auch auf die Managementebene blicken. Denn ProduktivitÀt kommt nicht nur vom Team allein, sondern muss auch von den oberen Reihen enabled werden. Wie auch in unseren Tipps deutlich wird, liegt es meist in der Hand der FÃŒhrungspersonen, ein hohes Maß an ProduktivitÀt im Team zu ermöglichen. Beispielsweise durch klare Regeln zur Meetingkultur, oder aber durch die Ermöglichung von Home Office.

Um produktiv arbeiten zu können, brauchen Arbeitnehmer ein angenehmes Arbeitsumfeld, sowie eine funktionierende Kommunikation mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Die meisten Faktoren mÌssen also in erster Linie von der FÌhrungsebene vorgelebt und das Fundament dafÌr gelegt werden. SelbstverstÀndlich liegt es aber auch an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, diese Möglichkeiten auch zu nutzen.

Auf YouTube gibt’s noch mehr zur ProduktivitÀt

Im neuen Agile Heroes Education Video erklÀrt dir Agile Heroes Co-Founder Fabian Kaiser noch mehr zu unseren ProduktivitÀts-Tipps. Außerdem findest du auf unserem YouTube Kanal noch viele weitere Videos zum Thema AgilitÀt, Business und Projektmanagement!

💁 Unser Fazit:

👆 FAQ - HÀufig gestellte Fragen

No items found.

✍ Über den Autor

Fabian Kaiser

GeschÀftsfÌhrer der Agile Heroes

Fabian ist GrÌnder der Agile Heroes, Buchautor und Keynote Speaker. TÀglich verknÌpft er das geballte Agile-Know-how seines Teams mit innovativen Marketingmethoden, um den Followern, Interessenten und Kunden das bestmögliche Agile-Heroes-Erlebnis zu liefern.

Gratis Playbook

Die wichtigsten Infos zu Scrum kurz und knapp

Playbook erhalten